Gesund ernähren.

“One apple a day, keeps the doctor away”
Einen Apfel iss gern, er hält den Doktor fern.

Aber Theorie und Praxis bei der Ernährung klaffen leider häufig auseinander. Zuviel Nahrungsenergie, zu wenig Nährstoffe – das ist der Speiseplan der meisten Deutschen. Werden zu wenig Vitamine und Mineralstoffe zugeführt, kann die aufgenommene Energie in Form von Eiweiß (Protein), Fett und Kohlenhydraten im Stoffwechsel nicht optimal verwertet werden. Hinzu kommt, dass unser Organismus unter Belastungssituationen einen veränderten Nährstoffbedarf hat wie z.B. beim Sport, bei geschwächten Abwehrkräften, in Stressphasen oder auch im Alter.

Wer sich also gesund ernähren möchte, sollte für eine ausgewogene Zufuhr von Proteinen, Fetten, Kohlenhydraten und Vitaminen sowie Mineralstoffen sorgen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse 10 Regeln formuliert, die Ihnen helfen, genussvoll und gesund erhaltend zu essen.

1. Vielseitig essen
Bevorzugen Sie eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung aus nährstoffreichen und energiearmen Lebensmitteln.

2. Reichlich Getreideprodukte und Kartoffeln
Brot, Nudeln, Reis, Getreideflocken, am besten aus Vollkorn, sowie Kartoffeln enthalten kaum Fett, aber reichlich Vitamine, Mineralstoffe sowie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Eine hohe Zufuhr senkt die Risiken für verschiedene ernährungsmitbedingte Krankheiten.

3. Gemüse und Obst ­ Nimm „5 am Tag“...
Genießen Sie 5 Portionen Gemüse und Obst am Tag, möglichst frisch, nur kurz gegart, oder auch 1 Portion als Saft ¬idealerweise zu jeder Hauptmahlzeit und auch als Zwischenmahlzeit: Damit werden Sie reichlich mit Vitaminen, Mineralstoffen sowie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen (z. B. Carotinoiden, Flavonoiden) versorgt.

4. Täglich Milch und Milchprodukte, 1–2 mal in der Woche Fisch, Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen
Diese Lebensmittel enthalten wertvolle Nährstoffe, wie z. B. Calcium in Milch, Jod, Selen und Omega-3 Fettsäuren in Seefisch. Fleisch ist Lieferant von Mineralstoffen und Vitaminen (B1, B6 und B12). Mehr als 300 – 600 g Fleisch und Wurst pro Woche sollten es nicht sein. Bevorzugen Sie fettarme Produkte, vor allem bei Fleischerzeugnissen und Milchprodukten.

5. Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
Fett ist besonders energiereich, daher kann zu viel Nahrungsfett zu Übergewicht führen. Zu viele gesättigte Fettsäuren erhöhen das Risiko für Fettstoffwechselstörungen, mit der möglichen Folge von Herz-Kreisauf-Krankheiten. Bevorzugen Sie ungehärtete pflanzliche Öle und Fette (z. B. Raps- und Sojaöl und daraus hergestellte Streichfette). Achten Sie auf unsichtbares Fett, das in Fleischerzeugnissen, Milchprodukten, Gebäck und Süßwaren sowie in Fast-Food- und Fertigprodukten meist enthalten ist.

6. Zucker und Salz in Maßen
Verzehren Sie Zucker und Lebensmittel bzw. Getränke, die mit verschiedenen Zuckerarten (z.B. Glucosesirup) hergestellt wurden, nur gelegentlich. Würzen Sie kreativ mit Kräutern und Gewürzen und wenig Salz. Verwenden Sie Salz mit Jod und Fluorid.

7. Reichlich Flüssigkeit
Wasser ist absolut lebensnotwendig. Trinken Sie rund 1,5 Liter Flüssigkeit jeden Tag. Bevorzugen Sie Wasser - ohne oder mit Kohlensäure und andere energiearme Getränke. Alkoholische Getränke sollten nur gelegentlich und nur in kleinen Mengen konsumiert werden.

8. Schmackhaft und schonend zubereiten
Garen Sie die jeweiligen Speisen bei möglichst niedrigen Temperaturen, soweit es geht kurz, mit wenig Wasser und wenig Fett. Das erhält den natürlichen Geschmack, schont die Nährstoffe und verhindert die Bildung schädlicher Verbindungen.

9. Sich Zeit nehmen und genießen
Essen Sie nicht nebenbei! Lassen Sie sich Zeit beim Essen. Das fördert Ihr Sättigungsempfinden.

10. Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben
Ausgewogene Ernährung, viel körperliche Bewegung und Sport gehören zusammen. Mit dem richtigen Körpergewicht fühlen Sie sich wohl und fördern Ihre Gesundheit.

Quelle: nach DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.), 2011

* Die Vitamine Folsäure, Pantothensäure, Riboflavin, Vitamin B12, B6, C tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
Die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe (Vitamine B1, B2, B6, B12, C, Niacin und Pantothensäure sowie Jod, Kupfer und Mangan)
tragen zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.

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